11.2. – 22.2.26
Julia Mikhaylova
Julia Mikhaylova fragt in „Trautes Heim“ nach Raum als Beziehung, denn Wohnraum ist keine neutrale Hülle für sie.
Er ist privater Raum, alltägliche Lebenswelt und kulturelles Vorstellungsbild zugleich. Diese Beziehung wird dort konkret, wohin sie immer wieder zurückkehrt: in die Wohnung ihrer Mutter. Der Blick auf diesen Wohnraum verändert sich für sie, weil er nicht mehr aus dem vergangenen Alltag kommt, sondern aus dem Heute. Dabei treffen Wohnung, Fotografien und Videos aus der Vergangenheit auf neues Archivmaterial, das sie selbst herstellt. So verschiebt sich, was vertraut wirkt: zwischen dem, was geblieben ist, und dem, was sich verändert hat.
Was wird bewahrt, was verschoben, was neu gedeutet? Archivmaterial öffnet den Blick in die Vergangenheit, aber es schließt ihn nicht. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem Erlebten und dem Dokumentierten, dem Erinnerten und dem Nicht-Erinnerten, dem Nicht-Erlebten und dem Nicht-Dokumentierten.

Eröffnung:
| Mittwoch | 11.02 | ab 18 Uhr |
| Freitag | 13.02. | 12-14 Uhr |
| Sonntag | 15.02. | 12-16 Uhr |
| Montag | 16.02. | 12-14 Uhr |
| Donnerstag | 19.02. | 14-16 Uhr |
| Samstag | 21.02. | 18-22 Uhr |
| Sonntag | 22.02. | 14-18 Uhr |
und nach Vereinbarung: f3nol.art@gmail.com
gefördert durch KULTURSiegen:
